BETTINA SCHOELLER




Pressestimmen
ihrer Konzerte und Shows




Auszug aus einem Artikel von Christine Neumann im Miesbacher Merkur


 

Auch ein König liebt den Klang ihrer Stimme
Sängerin Bettina Schoeller schwenkt zur leichten Muse

 

Schliersee - Bisher kannte man sie aus der klassischen Musikszene. Nun will sich Bettina Schoeller aus Schliersee auch der leichten Muse widmen. "Mein Auftritt im Bochmann - Konzert vergangenes Jahr hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich spontan entschlossen habe, in dieser Richtung mehr zu machen", erklärt die Sängerin. Das Talent wurde ihr praktisch in die Wiege gelegt. Waren doch Ur-Urgroßmutter und Urgroßmutter Pianistinnen, die Großmutter Sängerin, die Mutter Malerin.Etwas Selbstverständliches waren Konzertbesuche für Bettina

  Schoeller schon früh. Besonders beeindruckt habe sie ein Solist der Wiener Sängerknaben, als er "Schlafe IM RAMPENLICHT mein Prinzchen, schlaf ein" sang. Für das damals noch kleine Mädchen stand fest: "Ich will Solistin werden." Ein Traum, den ihre Eltern stets unterstützten. Als Dritte von vier Geschwistern in Chile geboren, kam Bettina Schoeller mit fünf Jahren nach Deutschland, verbrachte hier zwei Jahre, lebte bis zu ihrem 15. Lebensjahr in Brüssel und kam dann nach Stein an der Traun ins Internat. Als ihr die Großmutter zur Konfirmation Karten für einen Brahms Liederband schenkte, entfachte der ihre Liebe zum Gesang. Sie begann, Brahms und Schubert-Lieder zu singen. Schnell wurde ihr außergewöhnliches Talent entdeckt. Die Schülerin erhielt schon in der Abiturklasse Gesangsunterricht am Mozarteum in Salzburg, wo sie später ihr Musikstudium absolvierte. Sie wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie den zweiten ' Preis des Hugo Wolf - Wettbewerbs in Wien und den dritten Preis des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg. Im letzten Studienjahr durfte sie bereits das Änn- chen im "Freischütz" im Landestheater in Salzburg singen. Noch vor Abschluss ihres Gesangsstudiums, das sie mit höchsten Auszeichnungen bestand, hatte die talentierte Sängerin schon ein festes Engagement an der Staatsoper in Stuttgart. Dort lernte sie den Dirigenten, ihren späteren Ehemann Timm Tzschaschel, kennen und lieben. Als dieser einen Vertrag an der Wiener Volksoper bekam, folgte eine dreijährige Künstlerbeziehung zwischen Stuttgart und Wien, bis der Zufall es wollte, dass die Wiener Volksoper eine Sängerin suchte. Bettina Schoeller wurde engagiert. Von da an ging es steil bergauf. Die junge Sopranistin sang nur noch Hauptrollen in den verschiedensten Opern und Operetten. "Alles sah nach großer, viel versprechender Karriere aus", erinnert sich Bettina Schoeller. Doch als ihr Mann als freier Musiker nach München ging, kam die große Entscheidung: Karriere oder Familie. Sie entschied sich für Familie, bekam zwei Kinder: Auf der Suche nach einem Haus im Grünen brachte sie der Zufall nach Schliersee, wo die Familie seit über 15 Jahren lebt - mit einer Unterbrechung von dreieinhalb Jahren für einen Aufenthalt in Thailand. In Bangkok, wo ihr Mann als Chefdirigent des Bangkok-Symphony-Orchestra verpflichtet war, trat Bettina Schneller in Orchester und Kirchenkonzerten auf, gab Liederabende, erteilte Gesangsunterricht und betreute drei Chöre. "Unvergessen bleibt für mich, als ich für die thailändische Königin Sirikit im Thronsaal Kompositionen des Königs Bumiphol sang und anschließend zu einer Privataudienz geladen wurde. "Dabei musste ich vor der Königin auf dem Boden sitzen, um den Standesunterschied zu wahren", erzählt die Schlierseerin lachend.

Christine Neumann -Am Freitag, 9. Februar, singt Bettina Schneller im Waitzinger Keller (siehe Meldung auf dieser Seite).



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